Cafe Kollektiv Fatsch braucht eure Hilfe

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Hallo liebe Fatschbegeisterte!

Heute haben wir eine große Bitte an euch! Wir haben im Fatsch schon länger an einem Text gefeilt, in dem es um unsere immer schon sehr schwierige finanzielle Situation geht und wir deshalb mit Blick auf das zu erwartende Sommerloch auf Geldspenden bzw. Geldgeschenke angewiesen sind, um weiter machen zu können wie bislang und auch um die Bezahlung aller im Fatsch angestellten Menschen und dauerhaft auch unsere Existenz sichern zu können.

Nun ist etwas geschehen, das die Dringlichkeit in die Höhe schießen lässt: Wir sind in der Nacht von Samstag auf Sonntag beklaut worden. Unser Laptop und unsere Kasse mit allen Einnahmen der Woche wurden gestohlen und vermutlich wird dafür auch keine Versicherung o.ä. aufkommen. Das ist ziemlich scheiße und stellt uns vor eine allein nicht lösbare Situation, denn wir müssen diesen „Einnahmenausfall“ sofort gestemmt bekommen, damit wir die laufenden Kosten (Miete/Einkauf/Lohn, etc.) bezahlen können. So etwas wie große Rücklagen haben wir bisher nicht bilden können. Aber wir haben uns in den letzten Wochen – eigentlich aus langfristiger Perspektive heraus – darüber informiert, ob es steuerrechtlich möglich ist, Geldgeschenke anzunehmen. Und: es ist möglich! Und so bitten wir alle, die uns und/oder das Café Fatsch mögen und für die es finanziell möglich ist: Bitte helft uns durch einmalige oder gerne auch regelmäßige Spenden dabei akut die fehlenden Einnahmen dieser Woche wieder reinzubekommen und langfristig das Sommerloch finanziell zu überstehen!

Jede_r, die_der möchte, kann uns eine Überweisung mit dem Betreff „Geldgeschenk“ schicken und wir würden uns uuuuuuuunheimlich darüber freuen! Jetzt gerade sind wir nämlich wirklich auf (finanziellen) Support angewiesen!

Unsere Daten:
Cafe Kollektiv UG
IBAN: DE52 4306 0967 4072 5831 00
BIC: GENODEM1GLS

Es ist auch möglich über Paypal zu spenden, einfach auf den Link klicken:

Spende via Paypal

Hier noch ein Auszug des Texts, den wir in den vergangenen Wochen mit Perspektive auf den Sommer geschrieben haben (darin wird auch nochmal Näheres zur finanziellen Lage erklärt):

Seit der Gründung des Cafés im September 2013 haben wir immer mal wieder mit Geldsorgen zu kämpfen. Seien es Steuerzahlungen, gestiegene Nebenkosten, kaputte Kühlschränke, Getränke- oder Kaffeelieferungen: Die Welt ist verdammt teuer und überall lauern verarmende Gefahren!
Als kollektiv betriebene Gastronomie sind wir mittlerweile für drei Menschen eine Alternative zu klassischer Lohnarbeit mit dem dort oft üblichem Chef*in-Angestellte*r-Verhältnis. Das bedeutet konkret: Mitsprache aller am Projekt Beteiligten ist erwünscht! Ob es die Speise- und Getränkekarte betrifft, die Preispolitik, anstehende Veranstaltungen, Aufgaben, die übernommen werden müssen: Alles wird konsensual entschieden und von allen getragen. Das soll auch so bleiben! Und um das zu gewährleisten und auszubauen sind wir immer wieder auf finanzielle Unterstützung von außen (und somit von euch!) angewiesen. Alleine über die Einnahmen werden wir es dauerhaft nicht schaffen, das Café weiter so zu betreiben wie es aktuell der Fall ist, unsere Nebenkosten, leider vor allem die Lohnnebenkosten, sind im Verhältnis zu den Einnahmen einfach zu hoch.
Eine Möglichkeit, die wir nicht in Erwägung ziehen wollen, ist unsere Preise weiter anzuheben, auch wenn das ein einfacher Weg wäre. Das wollen wir bewusst nicht, weil unser Café ein Ort sein soll, dessen Besuch kein großer Luxus ist und ein Treffpunkt für viele Menschen, unabhängig davon wieviel Geld sie haben, sein soll. Uns ist klar, dass ein Cafébesuch immer Luxus bedeutet, jedoch versuchen wir die Preise im Vergleich mit herkömmlichen Cafés im Rahmen zu halten.
Eine andere Möglichkeit, die wir gerne vermeiden würden, ist die Anzahl der angestellten Personen im Café zu reduzieren, da dies wahrscheinlich dazu führen würde, dass wir unsere Öffnungszeiten und/oder unser Angebot einschränken müssten.

Und so wenden wir uns an euch, in der Hoffnung, dass wir durch eure Unterstützung nicht die Preise anheben müssen und auch die Arbeitsplätze erhalten bleiben können.

Das Café ist ein kollektiv verwalteter Betrieb, in dem nach wie vor die meisten Menschen unentgeltlich arbeiten. Wie oben erwähnt, arbeiten hier inzwischen drei Menschen für Geld, es macht allerdings keine*r damit Gewinne und wir streben das auch nicht an. Wir finden es aber wichtig, in Zukunft mehr als den Mindestlohn bezahlen zu können.

Außerdem ist unser Café nicht nur ein netter Ort zum Abhängen und Kuchen schlemmen, sondern wir unterstützen auch verschiedene Gruppen oder Einzelpersonen, die einen Ort für ihre Treffen und Veranstaltungen brauchen, ohne dafür Miete zahlen zu müssen. Bei uns wird nie für irgendetwas Eintritt verlangt, damit alle die Interesse haben, an allem teilnehmen können. Kostenfreie Nutzungsräume in Köln und anderswo sind schwer zu finden und auch hier wollen wir ein Ort bleiben, der sich, soweit das möglich ist, der kapitalistischen Logik zu entziehen versucht. Uns ist daher wichtig weiterhin regelmäßig (andere) politische Projekte und Gruppen unterstützen zu können.

Vielen Dank fürs Lesen und an alle, die uns – auf welche Weise auch immer – supporten!

Euer Café Kollektiv Fatsch

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2 Kommentare zu „Cafe Kollektiv Fatsch braucht eure Hilfe

  1. Hallo,
    Habt ihr heute geöffnet und macht ihr noch immer die japanischen Gerichte? Ich würde gerne zu dritt vorbei kommen heute abend.
    LG Jo

    Gefällt mir

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